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Unverwechselbar sucht bewegungsfreudige Menschen...
Nova, Podencomischling, weiblich, geb. ca. September 1999, Schulterhöhe 46 cm, reist entwurmt, gechipt, geimpft, negativ auf so genannte Mittelmeerkrankheiten getestet, kastriert und mit EU Pass in ihr neues Zuhause.
Im Tierheim seit September 2005.
Novas Vergangenheit ist ziemlich undurchsichtig, es liess sich nicht genau herausfinden, wo sie gelebt hat, warum sie abgegeben wurde, wir wissen nur, dass eines Tages ein Mann im Tierheim mit Nova erschien, der den Hund abgeben wollte, weil er, respektive sein Freund die Hündin nicht mehr behalten wollte / konnte.
Sie hatte bis dahin mit vier weiteren Hunden gelebt.
Der Mann meinte, die Hündin sei etwa zwei Jahre alt, aufgrund der Zähne wurde sie aber im Tierheim auf ca. 6 Jahre geschätzt.
Nova war, als sie kam wie ein Schatten, den man mal hier, mal dort huschen sah. Wenn es zum Spaziergang ging, war sie erst einmal verschwunden, sie hatte Angst.
Dann lief sie doch hinter den anderen Hunden her und wollte mit. Sie lief (ohne Leine !) plötzlich hinter den Spaziergängerinnen her und die waren ziemlich erstaunt und befürchteten, Nova könnte sich selbstständig machen, aber nein, die Hündin ging mit spazieren und dann auch brav wieder mit zurück ins Tierheim.
Nun wissen wir, dass für Nova ein Zaun oder eine Mauer kein unüberwindbares Problem darstellt, aber auch, dass sie den Kontakt sucht und dringend ihren Menschen braucht, dem sie sich dann auch anschliesst.
Nova ist seitdem nie wieder weggelaufen oder hat den Zaun überwunden, im Gegenteil, sie läuft im Innenhof und auf dem Tierheimgelände frei und entfernt sich nicht.
Nova hört zwar nicht direkt auf ihren Namen, aber sie merkt zumindest, dass sie gemeint ist und kommt. Sie geht perfekt an der Leine und ist sehr sensibel. Sobald die Leine gestreckt ist, geht sie langsamer und bei Fuss. Eigentlich schmust sie auch gerne, aber die Angst lässt sie noch vorsichtig bleiben.
Wenn sie ihre Pflegerinnen hört, kommt sie angelaufen, stellt sich neben einen und wenn man aufhört sie zu streicheln, kommt sie immer noch einen Schritt näher. Oft springt sie auch an ihrem Menschen hoch, damit man bloß nicht missversteht, was sie möchte.
Seit einigen Tagen zeigt sie auch ein freundliches Wedeln und die Rute ist nicht mehr nur eingeklemmt. Sie freut sich immer wenn man sie ruft. Sobald sie dann allerdings bei einem angekommen ist, hört das Wedeln auf und sie ist ganz ruhig.
Noch reagiert sie in vielen Situationen schreckhaft, so scheint sie mit dem Thema ‚Füttern’ beispielsweise keine guten Erfahrungen gemacht zu haben, sie nimmt nur ungern Futter / Leckerli aus der Hand.
Sie ist schüchtern, würde aber sicher ihre Scheu bei einer festen Bezugsperson ablegen. Sie ist noch etwas durcheinander, die Situation ‚Tierheim’ ist neu und ungewohnt.
Nova ist kein dominanter Hund, sie unterwirft sich eher, sie kommt mit allen Hunden zurecht, egal ob männlich oder weiblich, verhält sich aber desinteressiert und sucht von sich aus keinen Hundekontakt oder das Spiel.
Egal wie alt sie ist, möglicherweise nicht mehr die Jüngste, oder jünger und sie hat einfach schlechte Zähne.
Die Entzündungen waren teilweise so weit fortgeschritten, dass Zähne gezogen werden mussten, eine Zahnbehandlung erfolgte in der Tierklinik.
Wir hoffen, dass sie das Glück hat einen neuen Anfang machen zu können. Sie ist eine eher ruhige, zurückhaltende Hündin, braucht nicht unbedingt den Kontakt zu anderen Hunden, sie möchte (im Augenblick jedenfalls) am liebsten ihre Ruhe. 
April 2006
Katzentest bestanden ! Sie zeigte keinerlei Interesse an den Katzen und ignorierte sie.
März 2006
Die spanischen Betreuerinnen sagen: ‘Nova ist ein Erdbeben!’ Sie kommt angerast zur Begrüßung, aber dann erwartet sie, dass sich die Menschen ihr ganz ruhig und langsam nähern, Hektik kann sie nicht leiden. Auch wenn es sehr kalt ist, mag sie keinen Hundemantel oder Decke, da springt sie wie ein junges Fohlen.
Sie ist fremden Menschen gegenüber vorsichtig und bellt sie lieber gleich an, als sich anfassen zu lassen. Wenn sie jemanden kennt, ist das natürlich ganz etwas anderes, aber einfach so kommen und streicheln – nein, das findet sie nicht gut.
In vielen Situationen verhält sie sich podencotypisch, d.h. anfangs zurückhaltend und vorsichtig. Sie geht auch nur mit Personen spazieren, die sie kennt, und zu denen sie Vertrauen hat. Hunden gegenüber verhält sie sich sehr freundlich und hat keinerlei Probleme mit Rüden oder Hündinnen.
Juni 2007
Nova ist ruhiger geworden, ein wenig traurig, stiller. Die lange Zeit im Tierheim ist eindeutig genug, sie braucht jetzt ihren Menschen, an dem sie sich orientieren und den sie begleiten darf.
Februar 2008 Monat für Monat vergeht und Nova wartet. Sie hat viel gelernt, bemüht sich auch ihre Vorsicht abzulegen und es ist kein vergleich mehr zu der Nova vor vielen Monaten. Sie ist zwar weiterhin Fremden gegenüber vorsichtig, aber wer ist das nicht ? Sobald sie aber jemanden in ihr Herz geschlossen hat und ihn als vertrauenswürdig empfindet, zeigt sich die andere Nova Seite: freundlich, anhänglich, kontaktfreudig. Mit Katzen hat sie keine Probleme, im Gegenteil, die findet sie irgendwie ‘komisch’.
Ein erneuter Besuch im Katzenzwinger führte zu Zurückhaltung und Nova war eher verunsichert als interessiert an diesen Lebewesen. Nova liebt es spazieren zu gehen, aber leider gibt es nicht ausreichend freiwillige Tierheimhelfer und somit nicht ausreichend Gelegenheit. Sie bewegt sich gern, sie springt und läuft gern und nachdem sie schon den ein oder anderen Zaun überwunden hat, um zu ihren Pflegern zu kommen, wäre eine Wohnung un d ausgedehnte Spaziergänge sicher geeigneter, als ein Garten.
Ein Besuch in der Tierklinik... und Nova mussten fast alle Zähne gezogen werden. Sie waren in desolatem Zustand und nicht mehr zu retten. Nova hat die Operation gut verkraftet und sie ist wieder vergnügt. Sie zeigt keinerlei Einschränkungen beim Fressen.
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