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Sie sind auf der Suche nach einer guten Hundeschule ? Was ist ein guter Hundetrainer ?

Sie sind auf der Suche nach einer guten Hundeschule ? Was ist ein guter Hundetrainer ?

Bevor es losgeht

Wichtig ist, dass Sie sich und Ihren Hund gut aufgehoben fühlen, dass man sich Zeit nimmt für ein erstes Gespräch, nachfragt und zuhört, sich für eventuelle Probleme interessiert, ebenso aber auch für die Vorgeschichte des Hundes, die ja entscheidend zu seinem jetzigen Verhalten beiträgt.

Freut man sich, wenn Sie vor Trainingsbeginn bzw. bevor Sie sich festlegen zum Zuschauen kommen ? Können Sie einzelne Stunden buchen oder wird ein ‚Gesamtpaket’ angeboten.

Hundetrainer

08/15 Erziehungskurse, alle machen das Gleiche... Sitz, Platz, im Kreis gehen, Sitz, Platz - und das eine Stunde lang - sind sicher keine wesentliche Bereicherung für Sie und Ihren Hund. Grunderziehung muss sein, aber diese sollte individuell abgestimmt sein auf die Bedürfnisse und Veranlagungen des Tieres. Ein sensibler Podenco wird wenig Freude am Training im Winter haben und wenn er im Schnee das ‘Sitz’ verweigert ist das kein Trotz oder mangelnder Gehorsam. Ein Trainer der dafür kein Verständnis zeigt sondern darauf besteht sein Programm durchzuziehen, sollte dies tun, aber ohne Sie und Ihren Hund.

Zwangsmassnahmen sollten Sie rigoros ablehnen. Erziehungshalsbänder, Stachelhalsbänder, Würgehalsbänder, Elektroreizgeräte und ähnliches sollten auch in Ausnahmefällen nicht zum Einsatz kommen. Wer diese nach eigener Aussage ‘in bestimmten Situationen oder Ausnahmesituationen’ einsetzt erklärt seine Kapitulation und Gewaltbereitschaft.

Eindruck vom Hundeplatz

Kasernenhofton, lautes Gebrüll und blinder Gehorsam sollte Ihnen ein Anlass sein um der Hundeschule den Rücken zu kehren.

Die Gruppen in denen gearbeitet wird sollte überschaubar sein, d.h. etwa fünf, sechs Hunde pro Trainer.

Vor dem Training dürfen sich die Hunde kennen lernen, frei laufen, spielen.

Der Trainer erklärt Ihnen die einzelnen Schritte und erwartet keinen stummen Gehorsam von Hund und Halter.

Der Unterricht

Basis und Ziel der Trainingseinheit muss die Freude am Üben und Lernen sein. Wenn der Besuch der Hundeschule für Sie und / oder den Hund zur Pflichtübung wird, fehlt die Motivation die notwendig ist zum Lernen. Ein abwechslungsreiches Training, Neugier auf die nächsten Übungen und regelmässige Pausen in denen die Hunde auch mal spielen dürfen sind die Grundlage für den Erfolg.

Wie praxisbezogen ist das Training ? Wenn ausschließlich auf einem speziellen Platz trainiert wird haben Sie unter Umständen einen klasse Hund auf dem Gelände, aber einen Wildfang auf der Strasse. Spaziergänge und das Einbeziehen von der normalen Umgebung sollte dazu gehören.

Problemhunde sollten besondere Aufmerksamkeit bekommen und nicht einfach ‚mitlaufen’. Ein guter Hundetrainer bietet auch Hausbesuche und Einzelunterricht an, zumindest so lange bis der Hund in die ‚normale’ Trainingsgruppe integriert werden kann.

(Text aus Communicanis)

Hundeschulen Hundetrainer pfeil-rot können HIER ihre Daten eingeben

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Wir nehmen Ihre Empfehlung gerne auf. Ebenso freuen wir uns über Ihre persönliche Erfahrung mit einer besuchten Hundeschule.

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neinVORSICHT ist geboten bei Trainern die zum ‘Erziehungshalsband’ raten. Starkzwangmittel sollten Sie riguros ablehnen !

WENN SIE MIT EINER DER EINGETRAGENEN HUNDESCHULEN ERFAHRUNGEN DIESBEZÜGLICH GEMACHT HABEN UND WISSEN, DASS TELETAKT ODER ÄHNLICHE METHODEN EINGESETZT WERDEN MELDEN SIE SICH BITTE UND ERSPAREN SO ANDEREN HUNDEN EINE SOLCHE ERFAHRUNG.

 

Erklärung

 

Master plus   es wird mit einem sogenannten ‘kontrollierten’ Strafimpuls gearbeitet, d.h. der Hund bekommt über ein spezielles Halsband bei unerwünschtem Verhalten ein Gas / Luftgemisch mittels Druckluftstrahl ins Gesicht (wenn das Gerät nicht verrutscht...). Leider werden Hunde oft auf diese Art und Weise nicht nur zu schreckhaften Vierbeinern, sondern sie werden auch falsch konditioniert, wenn nämlich der ausgelöste Strafreiz nicht einhundertprozentig mit der ‘Straftat’ in Verbindung gebracht wird. Dreht sich der Hund beispielsweise im entscheidenden Augenblick zu seinem Halter um, verbindet er den Strafreiz mit ihm, nicht mit der vorhergehenden Verhaltensweise.

Erziehungshalsbänder (Teletak, Teleimpuls, Reizstromgerät, elektronisches Erziehungshalsband, Niedrigstrom-Impulsgeräte, Pet Safe oder andere)   es handelt sich hier um sogenannte Funkhalsbänder mit Impuls und akustischem Signal. D.h. zunächst erfolgt ein ‘warnenden Piepston’ (Hersteller), auf den ein elektrischer Strafimpuls folgt. Der Einsatz solcher Elektroreizgeräte ist aus Tierschutzgründen entschieden abzulehnen. In Schleswig-Holstein wurde laut Erlass des Ministeriums für Natur, Umwelt und Landesentwicklung vom 01.12.1992 die Anwendung von Elektroreizgeräten als tierschutzwidrig im Sinne des § 18 (1) Nr. 1 des TierSchG untersagt. Leider ist Schleswig-Holstein bisher das einzige Bundesland, das so eindeutig Stellung bezogen hat. Paradoxerweise werden solche Geräte gerade auch bei Angsthunden eingestzt - paradox deshalb, weil der Hund damit noch ängstlicher wird und nicht aufgrund eines elektrischen Strafreizes seine Angst verliert !

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